Justin

Am 01.04.2005 trat das so genannte Justizkommunikationsgesetz in Kraft. Dieses Gesetz erlaubt es Anwälten, Staatsanwaltschaften, Verwaltung und Gerichten alle für einen Gerichtsprozess relevanten Schriftstücke per E-Mail einzureichen. Ferner wird durch das Regelwerk der langsame Abschied von der Papierakte eingeleitet und in Teilbereichen die von vielen seit langem geforderte elektronische Aktenführung ermöglicht.
Die Forschungsstelle setzt sich dabei mit dem Projekt „Justin“ (Justiz im Netz) mit den im Rahmen der Einführung dieses Gesetzes aufgeworfenen technischen und rechtlichen Fragen auseinander und wird darüber hinaus weitergehende Einsatzbereiche elektronischer Arbeitssysteme in der Justiz aus dem Spektrum eines weitgreifenden Modernisierungspotentials ausloten und sich mit den dabei auftretenden potentiellen tatsächlichen und rechtlichen Fragestellungen vorausschauend auseinandersetzen.